Mittendrin

28. September 2020, gepostet in MeinNachbarundIch, MeinNachbarundichbilder, NachbarschaftlichesNachbarschaftstreffen „Mein Nachbar und Ich“

Orga-Team:   Hanna Neu (fehlte entschuldigt), Nicole-Senft-Bossert, Bernd und Stephanie Ernst

 Teilnehmer:   siehe Anlage „Erfasste Kontaktdaten“!

 Thema:          „Mein Nachbar und ich“ am 26.09.2020 –

„Wie schützt du dich gegen Fake News und du Verschwörungstheorien?“

 Datum:           26.09.2020

 Dauer:            9 – 11 Uhr

 Programmpunkte

Begrüßung und Erläuterungen zum allgemeinen Ablauf der Nachbarschaftstreffen bzw. der gültigen Corona-Hygieneregeln.

Frühstück eröffnet.

 Der Moderator wählte als Einstieg ein Rollenspiel mit einer selbst erfundene Fake News bezogen auf Pirmasens und einer kurz angedeuteten Verschwörungstheorie. Es entwickelte sich ein ad hoc Gespräch mit Nachfragen. Einige der Teilnehmer hielten die Neuigkeiten für plausibel. Die Fake News wurden als solche vom Moderator entlarvt. Damit sollte demonstriert werden wie einfach es ist falsche Meldungen in die Welt zu setzen, wie leicht es möglich ist Menschen damit zu verunsichern und zu manipulieren, und wie schwer es ist sich dagegen zu schützen!

 Gesprächsrunde:

Nachdem sich fast alle Teilnehmer bereits vom Kick-Off kannten, fiel es der Gruppe sichtlich leichter miteinander ins Gespräch zu kommen. Es entwickelte sich ein sehr lebhaftes Gespräch. Jeder konnte etwas zum Thema beitragen. Die selbst auferlegten Gesprächsregeln wegen der Akustik im Raum wurden sehr gut aufgenommen und eingehalten. Die Teilnehmer berichteten von ihren persönlichen Informationsquellen. Die öffentlich rechtlichen Medien werden als die verlässlichsten eingestuft.

Jeder berichtete von seiner Art sich Informationen zu beschaffen und ggf. zu filtern. Hier der wurde „der gesunde Menschenverstand“ als hilfreichstes Werkzeug genannt. Trotzdem ist die Gruppe sich bewusst, dass das man auch damit nicht grundsätzlich gegen Manipulationen gefeit ist.

Die Demonstrationen in Berlin angesprochen. Die Ansteckungsgefahr durch Maskenverweigerer thematisiert. Dennoch ist man sich einig, sollte das Demonstrationsrecht unter Einhaltung der Hygieneregeln auch in Corona-Zeiten in Anspruch genommen werden dürfen.

Ein Teilnehmer sagte er recherchiere auch intensiv in anderen Quellen. Dies sei aber nicht immer möglich.

Es entstand eine Diskussion wie sich jüngere im Vergleich zu älteren Menschen informieren. Hier spielt auch die Entwicklung der Kommunikationselektronik eine wichtige Rolle.

Eine Teilnehmerin glaubte gegen Fake News geschützt zu sein, weil sie z. B. Facebook nicht nutzt. Diese Auffassung widerlegte ein anderer Teilnehmer mit dem Hinweis auf den Irakkrieg und die Behauptung der amerikanischen Regierung Saddam Hussein besitze Atomwaffen.

Eine Teilnehmerin identifizierte den Stand der Wissenschaft bei der Corona-Forschung, die ja noch sehr am Anfang steht als Auslöser für Verunsicherung. So ist es nachvollziehbar, dass es zu Ängsten und Unsicherheit kommen kann.

Alle Teilnehmer wünschen sich gesicherte Informationen, einfach um Vertrauen zu haben und Sicherheit. Im Vergleich mit anderen Nationen ist das in Deutschland in hohem Maß gegeben.

Als Quellen der Informationsbeschaffung wurden die öffentlich-rechtlichen Medien (Funk und Fernsehen) genannt, sowie Internet, Soziale Medien und die Lokalpresse.

 Feedback:

Die Teilnehmer gaben ein sehr positives Feedback „es hat wieder Spaß gemacht!“. Man freut sich auf die Beiträge der Referenten und hofft auf ein Zustandekommen des Weihnachtsmarkts.

 Hinweise/Fragen an die Runde:

Der Moderator informierte, dass an den folgenden Terminen diese Referenten teilnehmen:

10.10.   „Demokratie – Einführung ins Thema“ – Markus Carbon

24.10.   „Isolation, Einsamkeit, Demokratie“ – Albert Gomille

und erläuterte die Intension nach den beiden ersten Treffen, die bewusst als Gesprächsrunden in lockerer Gesprächsrunden geplant waren, erst jetzt Referenten hinzuzunehmen („damit es nicht zu Oberlehrerhaft wirkt“). Dies wurde positiv aufgenommen.

Der Moderator informierte über einen geplanten Besuch des Pirmasenser OB bei einem Nachbarschaftstreffen mit/ohne OKTV.

Die Runde reagierte anfänglich etwas verhalten, begrüßte dann aber doch den Vorschlag den OB als Multiplikator zu nutzen. Eine entsprechende Einladung wird vorbereitet.

Der Moderator fragte in die Runde, ob jemand der Anwesenden gerne ein Nachbarschaftstreffen inhaltlich  mitgestalten möchte, einfach um den Teilnehmer die Möglichkeit zu geben sich schon in der Vorbereitung miteinzubringen und bot dazu das Thema „Hambacher Schloss – Die Wiege der Demokratie“ am 07.11. an. Der Teilnehmer, Thomas Fischer, zeigte sich interessiert, bat sich aber Bedenkzeit aus, um den zeitlichen Aufwand einzuschätzen, und wird sich dazu beim Moderator melden.

Frage an die Runde was sie sich für den 05.12. wünschen: Identifizierst du dich mit deiner Heimat? Wenn ja, wie? Wer möchte mitgestalten?

Der Moderator informierte dass für den 12.12. eine Kooperation mit dem „Begegnungzentrum Mittendrin“, der „Initiative Schusterbrunnenquartier“ und der „Luthergemeinde“ geplant ist und das Nachbarschaftstreffen mit dem Thema „Demokratie – ein Wort geht um die Welt“ um einen  Weihnachtsmarkt ergänzt werden soll, sofern dieser vom Ordnungsamt genehmigt wird.

Der Moderator informierte dass die inhaltliche Planung für den 19.12. noch nicht abgeschlossen ist.

Der Moderator sprach eine Einladung zur Ideenwerkstatt am 01.10. aus.

 

 

Weitere Infos zum Thema finden Sie unter:

https://www.diakonie.de/journal/nachgefragt-verschwoerungserzaehlungen-nicht-unkommentiert-lassen-und-grenzen-aufzeigen

 

 

 

verfasst von mittendrin

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